LEISTUNGEN IM BEREICH HMI

Verständlich und übersichtlich, detailliert und intuitiv: So präsentiert sich ein erstklassiges HMI. Sympathisch und pragmatisch sollte das Design sein, klar. Doch das allein genügt nicht. Um eine durchschnittliche Bedienoberfläche zum wahren Hingucker in Sachen Usability zu machen, müssen eine Reihe weiterer Faktoren erfüllt sein. Denn: Der Erfolg eines technischen Produkts hängt längst nicht mehr nur von Zuverlässigkeit, Preis und Lebensdauer ab. So rücken die Wünsche des Users mehr denn je in den Fokus.

Wir von innovation mecom wurden bereits mit mehreren renommierten Auszeichnungen im Bereich HMI-Design geehrt - darunter der German Design Award und der Red Dot Award. In den beiden Beispielen auf dieser Seite demonstrieren wir beispielhaft, wie ein exzellentes HMI-Design dem User nicht nur Zeit erspart, sondern auf Unternehmerseite einen Wettbewerbsvorteil ermöglich kann.

PROJEKTBEISPIELE

Case Study 1

BOSCH SHOW CAR

Die Kombination aus intuitiver Usability, gepaart mit hoher Effizienz und Kostenersparnis bei gleichzeitigem Ausbau des Wettbewerbsvorteils wird mit fortschreitender Digitalisierung an Bedeutung gewinnen und Fahrt aufnehmen. Aus diesem Grund – und wegen unserer Passion für digitale Inhalte – erforschen wir seit Jahren den Nutzen von HMI-Designs.

Bei den virtuellen Displayinhalten des Cockpits im Bosch Show Car CES wird Usability mit Interaktivität vereint. Passend zum Thema „autonomes Fahren“ ist hier die Haptik vergangener Tage der Interaktivität der Zukunft gewichen. Neue Features sparen Zeit, bündeln die Aufmerksamkeit des Fahrers und reduzieren die Ablenkungsgefahr. Zu all jenen Features, die zum Fahrspaß beitragen, zählt etwa die Musikauswahl. Je nach Stimmungslage werden Playlists zusammengestellt – und abgespielt. Langes Vor- und Zurücktippen auf der Suche nach Songs passend zum Gemütszustand gehört der Vergangenheit an.

Zudem kann die „Kommunikation“ zwischen Fahrer und Auto über Gesten- und Augensensoren gesteuert werden. Abgesehen von der Vernetzung innerhalb des Bosch-Konzeptfahrzeugs lässt sich auch das Smart Home problemlos unterwegs im Blick behalten: etwa Bewegungs- und Rauchmelder, Temperatur, Licht und Türen.

Hinsichtlich der Usability lässt sich etwa auch der visuelle Temperaturregler hervorheben. Statt mit dem Finger die gewünschte Zahl zu überdecken, gleitet diese auf dem Display so weit nach oben, dass sie für den Fahrer immer sichtbar bleibt. Ein weiteres Beispiel für eine gute Usability ist in diesem Zuge die Veränderung des haptischen Feedbacks: Möchte der Fahrer die Temperatur erhöhen, ist das haptische Feedback – hier in Form einer Vibration – stärker spürbar als bei der Runterregelung der Temperatur.

Case Study 2

HYUNDAI SHOW CAR

Mit dem HMI-Design für das Hyundai Showcar verfolgte der koreanische Automobilhersteller zwei Ziele, die wir dank ausgeklügeltem Design in jedem der Displays vereinen konnten: Ein dreidimensionales Seherlebnis, das dank innovativster Technik sowohl den Fahrspaß erhöht als auch die Konzentration des Fahrers dort lässt, wo sie hingehört – nämlich auf dem Straßenverkehr. Insgesamt wurden die Inhalte für vier Displays entwickelt. Dazu zählen zwei Lenkraddisplays (Haptic Feedback Touch Control), über die die Navigation erfolgt, ein Haptic-Display (2D) und das Multi-Layer Display (MLD®). Das HMI-Design zeichnet sich durch das harmonische Zusammenspiel der technischen Komponenten aus – und dadurch, dass die Bedürfnisse der Nutzer in den Mittelpunkt der Gestaltung gestellt worden sind.

Das 3D-Seherlebnis des MLD® resultiert aus der Überlagerung zweier Displayebenen. Bemerkenswert hierbei ist die Sortierung nach Relevanz. Ein Beispiel: Befindet sich der Fahrer mit erhöhter Geschwindigkeit in einer 30er-Zone, dann leuchtet ein 30-Warnsymbol auf. Zunächst erst klein, da es auf der hinteren der beiden Displayebenen gezeigt wird. Sollte der Fahrer die Geschwindigkeit jedoch nicht anpassen, wird das 30-Symbol deutlich größer auf dem vorderen Display angezeigt.

Dies ist die Beschreibung des Vorgangs aus technischer Sicht. Was der Fahrer jedoch dabei in echt erlebt, ist ein reales 3D-Erlebnis. Bei diesem bewegen sich Elemente frei durch den Raum auf ihn zu. Dadurch kann die Aufmerksamkeit des Fahrers auf die Geschwindigkeitsüberschreitung gelenkt werden. Wenn das Tempo angepasst worden ist, oder das Auto die Zone verlassen hat, erlischt der Hinweis wieder.

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